Krakau

Krakau


Übersicht

Polen, Woiwodschaft Kleinpolen, Landkreis Krakau

Im Polenfeldzug wurde Krakau am 6. September 1939 von der deutschen Wehrmacht besetzt. Westgalizien wurde Bestandteil des Generalgouvernements für die besetzten polnischen Gebiete mit Sitz in Krakau.

1941 errichteten die deutschen Besatzer im Stadtteil Podgórze am rechten Weichselufer für jüdische Stadtbürger das Ghetto Krakau, in dem zeitweise 20.000 Menschen als Arbeitssklaven gefangen gehalten wurden. Im Herbst 1941 wurden 2000 Menschen aus dem Ghetto für die Tötung „selektiert“, weggebracht oder vor Ort ermordet. Das Ghettogelände wurde anfänglich mit Mauern abgesperrt. Nach weiteren Deportationen (1.–8. Juni und 27.–28. Oktober 1942) wurde das ganze Gelände im Dezember in Wohnbezirk A und Wohnbezirk B unterteilt. Das war die Vorbereitung für die endgültige Liquidation, die am 13. März 1943 begann.


Lager u. Haftstätten 1939 - 1945

Gefängnis Montelupich


Täter und Mitläufer 1933-1945

SS-Oberscharführer
Knittel Kurt
* 23.09.1910 in Karlsruhe
† 1998
1940 Angehöriger (SS-Mann) der 9. Kompanie 8. SS-Totenkopfstandarte in Krakau und Radom
vor 1945 Angehöriger der Lagermannschaft im KL Auschwitz, KL Sachsenhausen u. KL Mittelbau


05.06.1909

Durch Unachtsamkeit eines Soldaten explodiert in Krakau der Pulverturm, Wahrzeichen der Stadt und Munitionsdepot der Armee. Das Unglück fordert drei Todesopfer und verursacht in einem Umkreis von mehreren hundert Metern schwere Sachschäden.


03.11.1914

Der österreichische Dichter Georg Trakl begeht in einem Krakauer Militärhospital Selbstmord. Während des Krieges war er im Sanitätsdienst tätig.


12.10.1939

Der Chef der Zivilverwaltung in Krakau ordnet am 12. Oktober 1939 die steuerliche Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung an


11.12.1939

Der Chef des Distrikts Krakau untersagt am 11. Dezember 1939 den Schulbesuch jüdischer Kinder und verfügt die Entlassung jüdischer Lehrer


10.01.1941

Mit diesem Transport werden auf Anordnung der Sipo und des SD für den Distrikt Krakau 169 Häftlinge aus dem Gestapogefängnis in Tarnow und 102 Häftlinge aus dem Gefängnis Montelupich in Krakau ins KL Auschwitz deportiert. Die ins Lager Übernommenen "Häftlinge" erhielten die Häftlingsnummern 9133 - 9403. Die Nummer 9362 erhält Tadeusz Orzelski, ein Verbindungsmann der konspirativen Polnischen Sozialistischen Partei und des Verbandes für den bewaffneten Kampf (ZWZ); er ist bei der Beschaffung von zehn Pässen, die den Kurieren der Untergrundbewegung dienen sollen, verhaftet worden.


16.01.1941

Mit einem Transport werden ? "Häftlinge" aus Krakau ins KL Auschwitz deportiert. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 26 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 9466 - 9491


21.02.1941

Mit diesem Transport werden auf Anordnung der Sipo und des SD für den Distrikt Krakau 55 "Häftlinge" aus dem Gefängnis Montelupich in Krakau ins KL Auschwitz deportiert. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 55 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 10359 - 10413


05.04.1941

Mit diesem Transport werden auf Anordnung des Kommandeurs der Sipo und des SD für den Distrikt Krakau 536 Häftlinge aus dem Gefängnis in Tarnow und 397 Häftlinge aus dem Gefängnis Montelupich in Krakau ins KL Auschwitz deportiert. Nach der übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 11202 - 11536, 11538 - 11923, 11925 - 12134, 13678 - 13683, 13685 - 13688 u. 13692 - 13694


06.05.1941

Mit diesem Transport werden auf Anordnung der Sipo und des SD ? "Häftlinge" aus Krakau ins KL Auschwitz deportiert. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 "Häftling" die Häftlingsnummer 15413


08.05.1941

Mit diesem Transport werden auf Anordnung der Sipo und dem SD ? "Häftlinge" aus Krakau ins KL Auschwitz deportiert. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 48 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 15416 - 15463


20.05.1941

In der Nacht vom 20.05.1941 zum 21.05.1941 dringen deutsche Gestapoangehörige in die Wohnung der Fam. Karwat in Krakau ein. Sie sind auf der Suche nach dem am 28.08.1923 in Krakau geborenen Sohn Karwat Jerzy. Dieser wird von den deutschen verdächtigt Mitglied einer illegalen Organisation zu sein. Bei der Durchsuchung der Wohnung, kommt es zu einem Schußwechsel, bei dem drei Gestapobeamte verletzt werden. Die Gestapo hat daraufhin die Eltern von Karwat Jerzy, Paulina und Karol Karwat verhaftet. Jerzy gelingt vorerst die Flucht, wird aber später in der Nähe von Ojcöw festgenommen und ins Gefängnis Montelupich in Krakau gebracht. Trotz unmenschlicher Folterung hat er niemanden verraten. Jerzy versucht in der Nacht vom 21.07.1941 auf den 22.07.1941 aus dem Gefängnis Montelupich zu fliehen. Nach erneuter Festnahme ist er in die Dunkelzelle eingeliefert worden, in der er mit seiner Mutter, die sich auf eigene Bitte mit ihm einsperren ließ, 46 Tage verbracht hat. Sein Vater Karol Karwat ist am 26.06. 1941 in das KL Auschwitz eingeliefert worden (Häftlingsnummer 17353), wo er wahrscheinlich am 3. Juli 1941 erschossen worden ist. Die Mutter Paulina Karwat ist Anfang September in das KL Ravensbrück abtransportiert worden.
(er selber wird am 22.09.1941 ins KL Auschwitz deportiert)

1. Frankfurter Auschwitz-Prozess
»Strafsache gegen Mulka u.a.«, 4 Ks 2/63
Landgericht Frankfurt am Main 49.
Verhandlungstag, 25.05.1964 und 50. Verhandlungstag, 29.05.1964
Vernehmung des Zeugen Kazimierz Smoleń
50. Verhandlungstag, 29.05.1964
Zeuge Kazimierz Smoleń
Stark ging mit ihm zusammen auf den Block 11. Er war ohne den Karabiner.
Nach ein paar Tagen erfuhren wir, daß Karwat nicht mehr lebt.


23.05.1941

Die Gestapo dringt in das Provinzialatshaus der Salesianer in Krakau ein, ebenso wie in das Theologische Studentat. Elf Priester und ein Bruder werden verhaftet. Unter ihnen ist ein Priester mit heiterem Gesicht und klaren Augen: Pater Josef Kowalski. Er hatte in der Kongregation bescheiden seinen Dienst versehen, indem er die Sekretariatsarbeiten in der Provinzzentrale erledigte.


05.06.1941

Mit diesem Transport werden auf Anordnung der Sipo u. des SD 66 "Häftlinge" aus dem Gestapogefängnis Tarnow in Tarnow u. 2 aus Krakau ins KL Auschwitz deportiert. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 67 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 16977 - 17044


09.06.1941

Mit diesem Transport werden auf Weisung der Sipo und dem SD ? "Häftlinge" aus dem Gefängnis Montelupich in Krakau ins KL Auschwitz deportiert. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 48 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 17182 - 17229


26.06.1941

am 26.06.1941 wird mit einem Transport der ehemalige Bürgermeister von Krakau, Dr. Czuchajowski Boleslaw aus dem Gefängnis Montelupich ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Er wird am 03.07.1941 mit 79 anderen "Häftlingen" in der Kiesgrube am Theatergebäude erschossen.


03.07.1941

am 03.07.1941 wird der ehemalige Bürgermeister von Krakau, Dr. Czuchajowski Boleslaw zusammen mit 79 anderen "Häftlingen" in der Kiesgrube am Theatergebäude erschossen. Er war am 26.06.1941 mit einem Transport aus dem Gefängnis Montelupich zum Konzentrationslager Auschwitz deportiert worden.


12.08.1941

Mit diesem Transport werden auf Weisung der Sipo u. des SD aus Krakau ? "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 38 Übernommen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 20010 - 20047. Mit dem Transport werden die "Häftlinge" Jözef Bednarczyk (Häftlingsnummer 3536), Michal Ciastoii (Häftlingsnummer 3632), Jan Nowak (Häftlingsnummer 3633), Jözef Gdra (Häftlingsnummer 3634) und Stanislaw Michalewicz (Häftlingsnummer 9185) zurück ins KL überstellt. Sie waren zuvor zur Vernehmung durch die Gestapo nach Krakau gebracht worden.


20.08.1941

Mit diesem Transport werden auf Weisung der Sipo und des SD, ? "Häftlinge" aus Krakau ins KL Auschwitz deportiert. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 26 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 20084 - 20109. In dem Transport befand sich auch der am 18.07.1909 in Czudec geborene Steczowicz Edward (Häftlingsnummer 12093). Steczowicz war zuvor vom KL zur Vernehmung durch die Gestapo in Krakau gebracht worden. Steczowicz ist am 18.06.1942 in Auschwitz "verstorben"


18.09.1941

Mit diesem Transport werden 36 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 36 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 20951 - 20986


17.10.1941

Mit diesem Transport werden ? "Häftlinge" aus Krakau ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 28 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21836 - 21863


27.12.1941

Mit diesem Transport werden 59 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 59 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25027 - 25085


29.12.1941

Mit diesem Transport werden 57 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 57 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25093 - 25149


08.01.1942

Mit diesem Transport werden 60 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 60 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25272 - 25331


10.01.1942

Mit diesem Transport werden 26 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 26 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25449 - 25474


12.01.1942

Mit diesem Transport werden 25 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 25 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25475 - 25499


13.01.1942

Mit diesem Transport werden 25 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 25 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25521 - 25545


22.01.1942

Mit diesem Transport werden 24 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 24 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25915 - 25938


23.01.1942

Mit diesem Transport werden 20 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 20 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25953 - 25972


10.02.1942

Mit diesem Transport werden 23 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 23 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 20524 - 20528, 20530 - 20532, 20686, 20288, 20690 - 20692, 20694, 20695, 20710 - 20713, 20747 - 20750


12.02.1942

Mit diesem Transport werden 22 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 22 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21800 - 21818 u. 21916 - 21918


23.02.1942

Mit diesem Transport werden 24 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 24 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 24757 - 24780


24.02.1942

Mit diesem Transport werden 27 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 27 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25166 u. 25185 - 25210


25.02.1942

Mit diesem Transport werden 26 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 26 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25211 - 25220 u. 25243 - 25258


26.02.1942

Mit diesem Transport werden 28 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 28 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25500 - 25520, 25546 – 25550, 25686 u. 25690


02.03.1942

Mit diesem Transport werden 24 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 24 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25905 - 25914 u. 25939 - 25952


03.03.1942

Mit diesem Transport werden 19 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 19 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25985 - 25994 u. 26004 - 26012


13.03.1942

Reichsführer SS Himmler besucht den Generalgouverneur von Polen, Hans Frank, in Krakau. Gesprächsthemen sind u. a. die Pläne, den Raum Zamogd als Ansiedlungsgebiet für deutsche Kolonisten vorzusehen. Der Reichsführer SS beauftragt den Höheren SS- und Polizeiführer, SS-Obergruppenführer Friedrich Krüger, Vorbereitungen zu treffen, damit die Ansiedlungsaktion im Generalgouvernement beginnen kann.


23.03.1942

Mit diesem Transport werden 52 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 52 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 27050 - 27101


25.03.1942

Mit diesem Transport werden 48 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 48 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 27170 - 27217


26.03.1942

Mit diesem Transport werden 60 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 60 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 27224 - 27283


27.03.1942

Mit diesem Transport werden 55 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 55 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 27305 - 27359


30.03.1942

Mit diesem Transport werden 56 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 56 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 27477 - 27532


02.04.1942

Mit diesem Transport werden 30 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 30 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 28739 - 28768


03.04.1942

Mit diesem Transport werden 30 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 30 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 28772 - 28801


13.04.1942

Mit diesem Transport werden 60 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 60 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 29537 - 29596


14.04.1942

Mit diesem Transport werden 57 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 57 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 29600 - 29656


15.04.1942

Mit diesem Transport werden 30 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 30 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 29659 - 29688


16.04.1942

am 16. April 1942 werden im Krakauer Künstler-Kaffeehaus, in der Lobzowska-Straße Nr. 3 bei einer Razzia 198 Personen von den Nazis verhaftet und ins Gefängnis Montelupich in Krakau eingewiesen worden. DieVerhafteten, unter ihnen Künstler, Maler, Schauspieler u. a., sind als Vergeltung für das Attentat auf einen Höheren SS-Führer, das auf dem Krakauer Flughafen stattgefunden hat, inhaftiert worden. Einer von ihnen ist der am 29.08.1904 in Niwka bei Sosnowiec geborene polnische Physiker Dobiesław Doborzyński. Er wird nach Auschwitz deportiert, und dort am 27.05.1942 erschossen. (siehe auch Transport 24.04.1942 u. 25.04.1942.)


17.04.1942

Mit diesem Transport werden 58 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 58 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 29749 - 29806


28.04.1942

Mit diesem Transport werden 31 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 33229 - 33259


01.05.1942

Mit diesem Transport werden 24 weibliche "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 7408 - 7431


05.05.1942

Mit diesem Transport werden 98 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 34702 - 34799


06.05.1942

Mit diesem Transport werden 26 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 34821 - 34846


13.05.1942

In einem Telegramm teilt die Gestapo in Krakau der Politischen Abteilung im KL Auschwitz mit, das die "Häftlinge" (Häftlingsnummer 32489 - 32586 u. 33091 - 33190) die am 24. u. 25. April aus dem Gefängnis Montelupich in Krakau in das Lager eingelieferten wurden, zu liquidieren sind. Die "Häftlinge" sind wegen des Attentats auf den Höheren SS-Führer auf dem Krakauer Flugplatz Rakowitz als Geiseln verhaftet worden.


19.05.1942

Mit diesem Transport werden 29 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 35758 - 35786


30.05.1942

Mit diesem Transport werden 51 weibliche "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 7535 - 7585


01.06.1942

Mit diesem Transport wird der am 03.03.1905 in Jaslo geborene Malinowski Zygmunt aus Krakau ins KL Auschwitz deportiert. Nach der Übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummer 37246 (Häftlingsnummer Sterbebuch 13573/1942). Er wird am 03.07.1942 im KL Auschwitz ermordet


21.06.1942

Mit diesem Transport werden 8 "Häftlinge" aus Krakau ins KL Auschwitz deportiert. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 40327 - 40334


23.06.1942

Mit diesem Transport werden 566 "Patienten" der Nervenheilanstalt in Kobierzyn (Krakau) ins KL Auschwitz deportiert. Die Menschen werden direkt nach ihrer Ankunft in Auschwitz im Bunker Nr. 1 mit dem Gas Zyklon B getötet


18.07.1942

Mit diesem Transport werden 36 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 48821 - 48856


20.07.1942

Mit diesem Transport werden 70 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 49689 - 49758


25.07.1942

Mit diesem Transport werden 34 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 52316 - 52349


03.08.1942

Mit diesem Transport werden 48 "Häftlinge" ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 55776 - 55823


22.12.1947

Der ehemalige SS-Sturmbannführer Kraus Franz Xaver wird vom Obersten Nationalgerichtshof der Volksrepublik Polen in Krakau zum Tode verurteilt. Kraus gab vor Gericht an, er habe das Lager Auschwitz bereits am 21. Januar 1945 verlassen. Nach Zeugenaussagen überlebender Häftlinge verblieb Kraus jedoch noch bis zum 25. Januar 1945 im KZ Auschwitz und führte zur Besichtigung noch nach dem 20. Januar 1945 eine Gruppe von SS-Offizieren durch das Lager. Zudem soll Kraus die Sprengung der letzten Krematorien veranlasst und mehrere Häftlinge in Auschwitz-Birkenau selbst erschossen haben.


Mitbürger der Gemeinde die hier geboren oder gelebt haben und zwischen 1933 bis 1945 verfolgt, deportiert sowie zu schaden gekommen sind


Namensliste

Abraham Chaskel
* 10.01.1900
Brzostek
Krakau
(Polen, Woiwodschaft Kleinpolen)
.
+ 09.06.1942
Auschwitz-Birkenau
Abramczuk Roman
* 03.08.1920
Tarnopol
Krakau
(Polen, Woiwodschaft Kleinpolen)
.
+ 09.08.1941
Auschwitz-Birkenau