Fürstenau/Höxter

Fürstenau ist eine Ortschaft in Nordrhein-Westfalen und gehört zur Stadt Höxter.
Etwa 3 km nordöstlich von Fürstenau befindet sich der Köterberg.
Das Dorf liegt etwa 8 km nordwestlich von Höxter. Höxter ist die östlichste Stadt Nordrhein-Westfalens und liegt im oberen Wesertal im sogenannten Oberwälder Land am Ostrand des Naturparks Teutoburger Wald/Eggegebirge.
Die nächstgelegenen Großstädte sind Paderborn (ca. 45 km westlich), Bielefeld (ca. 65 km nordwestlich), Hannover (ca. 70 km nördlich), Göttingen (ca. 45 km südöstlich) und Kassel (ca. 50 km südlich).
Höxter grenzt im Norden an die Stadt Lügde (Kreis Lippe, Nordrhein-Westfalen), im Nordosten an die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle, im Osten an die Samtgemeinde Bevern und an die Stadt Holzminden, im Südosten an die Samtgemeinde Boffzen (alle Landkreis Holzminden, Niedersachsen), im Süden an die Stadt Beverungen, im Südwesten und Westen an die Stadt Brakel und im Westen an die Stadt Marienmünster (alle Kreis Höxter, Nordrhein-Westfalen).

Im Rahmen der nordrhein-westfälischen Gebietsreform wurden zum 1. Januar 1970 mit dem Gesetz zur Neugliederung des Kreises Höxter vom 2. Dezember 1969 die bis dahin selbständigen Gemeinden Albaxen, Bödexen, Bosseborn, Brenkhausen, Fürstenau, Godelheim, Lüchtringen, Lütmarsen, Ottbergen, Ovenhausen und Stahle aus dem Amt Höxter-Land, die Gemeinde Bruchhausen aus dem Amt Beverungen sowie die amtsfreie Stadt Höxter zur neuen Stadt Höxter zusammengeschlossen. Das Amt Höxter-Land wurde aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Höxter.


Zugehörigkeit staatlich
bis 1945 Preußen, Provinz Westfalen, Regierungsbezirk Minden
1945 britische Besatzungszone
1946 Land Nordrhein-Westfalen
1949 Bundesland Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold

Zuständ. Justiz 1894
Amtsgericht Beverungen, Landgericht Paderborn, Oberlandesgericht Hamm
Amtsgericht Brakel, Landgericht Paderborn, Oberlandesgericht Hamm
Amtsgericht Höxter, Landgericht Paderborn, Oberlandesgericht Hamm
Amtsgericht Nieheim, Landgericht Paderborn, Oberlandesgericht Hamm
Amtsgericht Öynhausen, Landgericht Bielefeld, Oberlandesgericht Hamm
Amtsgericht Steinheim, Landgericht Paderborn, Oberlandesgericht Hamm

Heute
Das Amtsgericht Höxter gehört zum Bezirk des Landgerichts Paderborn und ist zuständig für die Stadt Höxter sowie die Gemeinden Beverungen und Marienmünster. Das Amtsgericht ist im ehemaligen von Uffeln’schen Adelshof untergebracht. Das Gebäude geht in seiner jetzigen Form auf einen Umbau zwischen 1594 und 1610 zurück, ist aber älteren Ursprungs.

Zuständ. Finanzamt 1927
Finanzamt Höxter, Landesfinanzamt Münster

Zuständ. Gau
.
Gau Westfalen-Nord
Gauleitung ist Münster
Gauleiter
Meyer Alfred Dr. geb. am 05.10.1891 in Göttingen
Volkswirt u. Hauptmann a. D. in Münster/Westfalen
01.04.1928 Eintritt in die NSDAP
1928 Ortsgruppenleiter der NSDAP in Gelsenkirchen
MdR Sept. 1930 - Juli 1932, Nov. - Dez. 1932 u. Nov. 1933 - 1945
1932 - 1933 MdL Preußen
01. 01.1931 - 1945 NSDAP-Gauleiter Gau Westfalen-Nord
1933 - 1945 Reichsstatthalter für Lippe und Schaumburg-Lippe
1938 - 1945 Oberpräsident der preuß. Provinz Westfalen
1941 - 1945 Staatssekretär im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete und Stellvertreter des Reichsministers Rosenberg
Mai 1945 Selbstmord.

Kreisleiter: Pg . H. E. Ummen 1933

Ortsgruppe Höxter
Ortsgruppenleiter Pg . Dr. Heinrich Trost 1933
Kreispropagandaleiter Pg. Ewe aus Höxter

Zugehörigkeit ev. Kirche 1939
Evangelische Kirche der altpreußischen Union, Kirchenprovinz Westfalen

Zugehörigkeit kath. Kirche 1939
Bistum Paderborn

Landrat
1845 - 1887 Friedrich Freiherr von Wolff gen. Metternich
1887 - 1917 Karl Koerfer
1917 - 1918 Carl Freiherr von Wolff gen. Metternich
1918 - 1933 Clemens Freiherr Droste zu Hülshoff
1933 Hans Erich Ummen (vertretungsweise)
1933 - 1943 Friedrich Hüter
1943 - 1945 O. R. R. Wolff (kommissarisch)

1832/35 Amt Albaxen 4.824 Einwohner
Albaxen 1.135 Einwohner
Böderen 648 Einwohner
Brenkhausen 538 Einwohner
Ovenhausen 927 Einwohner
Fürstenau 827 Einwohner
Lüttmarsen 326 Einwohner
Stahle 735 Einwohner


Fürstenau
1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Höxter, Post Fürstenau
886 Einwohner (1925)
964 Einwohner (1933)
927 Einwohner (1939)


Zuständ. Militärdienst 1885 VII. Armeekorps

Zuständ. Militärdienst 1933-1945 Wehrkreis XI
Dem Wehrkreis XI waren die Gebiete der Provinzen Hannover und Sachsen mit dem Hauptquartier in Hannover zugeordnet. Der Wehrkreis gliederte sich in die Wehrersatzbezirke Hannover und Magdeburg. Das Wehrkreiskommando XI wurde bei Kriegsbeginn als stellvertretendes Generalkommando XI. Armeekorps und zugleich Befehlshaber im Wehrkreis XI benannt. Ihm unterstanden der Kommandeur der Ersatztruppen XI, bzw. Division Nr. 161. Hinzu trat am 25. Oktober 1939 zur Führung der Landesschützen die Division z.b.V. 411, die jedoch alsbald anderweitig verwendet wurde. Stand 1940:

Division Nr. 161 Hannover

sowie zahlreiche Ausbildungsstätten und Versuchstruppen.

31. Infanterie-Division

Nach 1945 Standort Höxter

Wichtigster Standort der Bundeswehr in der Stadt ist die General-Weber-Kaserne in der Brenkhäuser Straße, daneben gibt es einen Wasserübungsplatz an der Weser. Von 1959 bis 1962 war hier das Panzergrenadierbataillon 12, 1985 bis 1986 das Pionierbataillon 150 und die Panzerpionierkompanie 210. Ab 1987 das Pionierbataillon 7, das 1992 in das ABC-Abwehrbataillon 7 umbenannt wurde. 1993 stellte das Bataillon das Vorauskommando für das 1. Kontingent UNOSOM in Somalia, später wurde es auch bei UNOSOM II eingesetzt. 1995 folgte der Einsatz beim Weserhochwasser im Kreis Höxter. 1995 und 1996 stellte das Bataillon Kräfte für das Vorauskommando IFOR. 1997 wurde das Bataillon bei der Oderflut im Oderbruch eingesetzt. 1998/1999 wurden Kräfte für das SFOR Kontingent in Raijlovac gestellt, 1999 auch für KFOR. 2002 verlegten Teile des Bataillons in den Kosovo (KFOR-Einsatz) sowie im Rahmen der Operation Enduring Freedom in Kuwait (bis 2003) und nach Afghanistan. 2002 bekämpfte das Bataillon die Hochwasserkatastrophe an der Elbe. 2005 wurde das Bataillon statt der ABC-Abwehr-Brigade 100 direkt der 1. Panzerdivision in Hannover unterstellt. 2006 half das Bataillon bei der Absicherung des NATO–Gipfels in Riga. Die Zahl der Dienstposten soll von 850 im Jahr 2007 auf 1250 anwachsen.


Die Anfänge der jüdischen Gemeinde in Fürstenau liegen im Dunkeln. Der im Jahr 1773 geschlossene Vergleich zwischen den Gemeinden Fürstenau, Stahle und Albaxen über die Nutzung des Fürstenauer Begräbnisplatz Am Judenberge lässt aber vermuten, dass die Juden dieser drei Dörfer einer gemeinsamen jüdischen Gemeinde mit Zentrum in Fürstenau angehörten. Vorsteher war um vor der Mitte des 19. Jahrhunderts Jacob Rose, und als Deputierte waren gewählt A. Rosenstein, M. Judenberg und S. Rose.
Nach dem preußischen Gesetz Die Verhältnisse der Juden betreffend von 1847 kam es in den folgenden Jahren zu einer Neugliederung, der zufolge Fürstenau, Bödexen, Brenkhausen und Löwendorf zur Synagogengemeinde Fürstenau zusammengeschlossen wurden. Auch wenn die vorgeschriebenen Funktionen des Vorstands und der Repräsentanten in den folgenden Jahrzehnten nicht immer den gesetzlichen Forderungen entsprechend besetzt werden konnten, bestand die Synagogengemeinde Fürstenau bis in die Jahre des Dritten Reiches. Die letzten Vorstandswahlen vor dem 1. Weltkrieg fanden im Mai 1914 statt. In den Vorstand gewählt wurden Markus Judenberg, Alex Bachmann, Gerson Löwenstein und zum Stellvertreter Meier Bachmann. Letzte Vorsteher der Synagogengemeinde bis zu ihrer Auflösung waren 1938 Markus Judenberg und 1939 Moses Bachmann.

In der Kristallnacht stürmen SA-Trupps die Geschäfte und Wohnungen der Juden, plündern, schlagen Scheiben ein und werfen Teile der Einrichtung auf die Straße. Die Praxis des Arztes Dr. Frankenberg mit wertvollen Apparaturen und Geräten wird zerstört. Die Juden werden auf die Straße getrieben, zum Teil im Nachthemd. Die Männer werden inhaftiert und für mehrere Wochen in das KZ
Buchenwald verbracht.
In der Nacht vom 22. auf den 23. August 1938 wurde erstmals in die Synagoge eingebrochen und die zu religiösen Handlungen bestimmten Gegenstände wie Gesetzesrollen, Gebetsmäntel, Thorabänder usw. beschädigt und in allen Teilen des Dorfes verstreut. Aufschlussreich ist das auf die Anzeige des Synagogenvorstehers Markus Judenberg hin angelegte Polizeiprotokoll. Würzburger schreibt:
Dort heißt es u.a.
daß die Meinungen der Volksgenossen auseinandergingen, wobei einige meinten, daß die Juden selbst oder durch Mittelsmänner den Einbruch hätten verüben lassen, um Mitleid zu erwecken. Andere glaubten, daß die Täter nicht aus Fürstenau gewesen seien. Eine kleine Gruppe der Fürstenauer bestehe aus staatsbejahenden Partei- und Volksgenossen, die als Täter nicht in Frage kämen, während die andere weit größere Gruppe aus den Juden und judenfreundlichen Elementen besteht.

Täter konnten trotz Einschaltung der Staatspolizei Bielefeld nicht ermittelt werden, da die Juden alles getan hätten, um eine erfolgreiche Spurenarbeit unmöglich zu machen.
Weitgehend vernichtet wurde die Synagoge dann in der sog. Reichskristallnacht am 10.11.1938. Wie der Landrat an die Gestapo berichtet, wurde das geringe Inventar der Synagoge Fürstenau zerstört und verbrannt. Die Synagoge brannte zum Teil aus. Zunächst sollten die Juden die Trümmer der geschändeten Synagoge beseitigen, da der Plan bestand, dort einen Kindergarten zu errichten. Nach Vermittlung durch den Pfarrer wurde ein Nachbar gebeten, doch die Synagoge zu erwerben. Als Widerstand des Kreispropagandaleiters, Pg. Ewe aus Höxter, gegen einen Kauf bemerkbar wurde, fuhr der Fuhrunternehmer R. zum Regierungspräsidenten nach Minden und bat um Kaufgenehmigung, die dann Anfang 1939 auch erteilt wurde. Die ehemalige Synagoge sollte so zu einer Garage ausgebaut werden, daß der frühere Charakter der Synagoge nicht mehr zu erkennen ist. Die Garage steht heute noch, allerdings lassen nur noch die Rundbögen der Fenster im Innenraum und eine Nische, in der früher die Thora aufbewahrt wurde, ahnen, dass dies einmal die Synagoge der Fürstenauer Juden war.

Der Albaxer Jude David Schlesinger kommt bei dem Pogrom ums Leben. Angeblich sei er beim Transport nach Höxter aus dem Wagen gesprungen, jedoch ist die Bevölkerung sicher, dass er aus dem Wagen gestoßen wurde.

Zeitzeuge Herr Walther
Als der Kaufmann Paul Netheim eines Abends in der Nähe des Judenfriedhofs seinen täglichen Abendspaziergang unternahm, wurde er von mehreren Männern plötzlich überwältigt und derart verprügelt, daß er Verletzungen an Kopf und Armen davontrug und sich einige Zeit in stationäre Behandlung begeben mußte. Das Geschehen verbreitete sich sehr rasch in der Stadt. Um ihr rohes Verhalten zu rechtfertigen, klagten die betreffenden Männer den Juden Netheim völlig zu Unrecht an, er habe sich lediglich in der Absicht, arische Frauen zu überfallen und sich an ihnen zu vergehen, in der Nähe des Friedhofs aufgehalten. Nach diesem Zwischenfall ließen sich nur noch selten Juden auf den Hauptstraßen blicken.

Zeitzeugin E. B.
Und das Schlimme war, daß sie ihn (Dr. Frankenberg) in der Corveyer Allee so geschlagen und bei Dr. Dahms über den Zaun geworfen haben. Und da habe er gerufen: Oh Änne, Änne (seine Frau), die schlagen mich tot!
Eine Zeugin hat mir berichtet: Da kam Dr. Frankenberg heraus und draußen warteten zwei Gestalten und sagten: Wo kommst Du her Du Judenschwein? Da hat er gesagt: Ich bin Dr. Frankenberg ich bin wohl Jude, aber kein Schwein. Darauf haben die zwei gleich zugeschlagen und wollten wissen, was er in der Hand halte und was er dort zu suchen habe. Ich habe mir das von meinen Marken ersparte Fleisch hier ein bißchen räuchern lassen. Und darauf hätten sie ihn wieder geschlagen und schließlich über den Zaun geschmissen, und da hätte er geschrien: Oh Änne, Änne, die schlagen mich tot!

Zeitzeuge Heinrich Alsweh
Man war ja allgemein nachher überrascht und auch große Teile der armen Bevölkerung erbost, dass man diesem Mann (Ernst Löwenstein) so übel mitgespielt hat und ihn in dieser sogenannten Kristallnacht in Unterhose aus seinem Schlafzimmer herausgeholt hat und dann in der Neuen Straße bei dem damaligen Polizisten Leffhalm dort war das Gefängnis eingesperrt hatte. Und die Anlieger dieser Straße dann geschimpft haben: So’ne Unverschämtheit! So’ne Gemeinheit!, und dass dann von denen da laut wurde: Wenn ihr gleich nicht die Schnauze haltet, werdet ihr mit eingesperrt! Das war die Reaktion.

Zusammen mit Juden aus den Dörfern und aus ganz Ostwestfalen wird die erste Gruppe von 20 Höxteraner Juden am 13.12.1941 in das Ghetto Riga deportiert, wo viele in Nebenlagern arbeiten müssen. Siegfried Simson wird bereits Anfang 1942 wegen Brothandels erschossen. Andere kommen in den folgenden zwei Jahren um. Die meisten übrigen werden im Juli 1944 bei Heranrücken der Front erschossen. Neben einzelnen anderen wird die Familie Uhlmann nach Stutthof verbracht, weil Gustav Uhlmann Mitglied der Lagerpolizei ist. Seine Frau und sein Sohn sterben in Stutthof. Gustav Uhlmann ist der einzige Überlebende der Juden aus Höxter.

Insgesamt mindestens 27 Juden wurden 1941/42 aus Fürstenau in die Vernichtungslager deportiert Von Markus Judenberg wird erzählt, dass er sich weigerte, das Pferdefuhrwerk, das die Juden nach Höxter bringen sollte, im Ort zu besteigen. Er wollte seine alte Heimat zu Fuß verlassen und stieg erst außerhalb von Fürstenberg auf das Fahrzeug.
Die meisten Häuser und Grundstücke der deportierten Juden verfielen an das Großdeutsche Reich. Einige Häuser und Grundstücke sowie die ehemalige Synagoge gingen nach entsprechender Genehmigung und zu festgesetztem Kaufpreis in den Besitz Fürstenauer Bürgern über.

Der jüdische Friedhof liegt am Beginn des Wanderweges nach Bödexen in extremer Hanglage linker Hand nahe des kleinen Flüsschens der Saumer (Flur 6, Nr. 151/87). Auf dem schmalen und fast 2000 Quadratmeter großen Gelände befinden sich heute noch 30 Grabsteine. Einige davon tragen nur hebräische Schriftzeichen, andere auf einer Seite deutsche und auf der Rückseite hebräische Schrift und wieder andere nur deutsche Inschriften. Der Friedhof steht heute unter Denkmalschutz und wird von der Stadt Höxter gepflegt.
Der älteste erhaltene Grabstein trägt die Jahreszahl 1825, und die letzte Beerdigung, Moses Bachmann, letzter Vorsteher der Synagogengemeinde hat am 10.02.1940 stattgefunden.
An zwei Grabstätten sind auch Namen von Deportierten zu finden. Bei dem einen handelt es sich um einen Gedenkstein der Familie Dillenberg mit fünf Personen der Familie (Rosa, Hermann, Grethe, Ernst und Berl). Der andere Gedenkstein mit der Aufschrift Für die im K.Z. Lager 1942-1945 umgekommenen Angehörigen zum Andenken trägt die Namen Regine und Markus Judenberg, Max Pins und Karoline Böhm.

Schutzhaftgesetz

Transport 13.12.1941 ab Münster - Ghetto Riga

US-Divisionen als befreiende Einheiten


April 1945 wird Fürstenau befreit

April 1, 1945 - D-Day + 299
It was the start of April, the last full month of World War II in Europe. Throughout March 1945, the Allies on the western front made a final and decisive crossing of the Rhine and advanced to the German interior. During the third week of April, an event that went down in Czech history took place near the town of Hranice (Aš) weapons in hand, the first American troops crossed the pre-1938 borders of Czechoslovakia and together with their Allies in the east brought freedom to this small, subjugated nation in the heart of Europe.
In the course of the month, air raids against targets located inside the Protectorate of Bohemia and Moravia would also intensify, American pigeon keepers, as the Czechs nicknamed the fighter bombers, would literally bring road and rail transportation to a halt.
This was a period filled with expectation and hope, but also a time when the war would claim its final victims. By the end of the month, the war would be over in just a matter of hours. The II Canadian Corps under the British Second Army expanded and reinforced its bridgehead near Emmerich.
Units from the British XXX Corps advanced towards Dortmund, while members from the British 6th Airborne Division and the British 11th Armored Division under the British VIII Corps headed for Osnabrück.
The 5th Armored Division under the XIII Corps went around Münster and advanced to the Weser River.
The division's Combat Command R, commanded by Col Glen H. Anderson, took off in the direction of Greffen to the Ems River, while Col John T. Cole's Combat Command B advanced to Warendorf. The 17th Airborne Division prepared for an attack on Münster. The 84th Infantry Division started to assemble on the east bank of the Rhine.
The 11th Cavalry Group (Mechanized) secured the Corps' northern flank from Coesfeld eastward.
In the operational zone of the XIX Corps, the 2nd Armored Division's Combat Command B under Brigadier General Sidney R. Hinds headed to the southeast toward Lippstadt and made contact with units from the 3rd Armored Division, while Brigadier General John Collier's Combat Command A went through the Teutoburger Wald and cut off the Cologne-Berlin Autobahn.
Units from the 83rd Infantry Division and 15th Cavalry Group (Mechanized) advanced eastward through the Münsterland region while eliminating remnant enemy groups and securing the Corps' right flank along the Lippe River.
The 8th Armored Division was prepared to attack Paderborn. The 30th Infantry Division assembled in the Drensteinfurt area.
To protect the left flank of the Corps' front, Col William S. Biddle's 113th Cavalry Group (Mechanized) was attached to the Corps. The 75th Infantry Division under the XVI Corps, now reinforced by the 29th Infantry Division's 116th Infantry Regiment under Col Sidney V. Bingham, launched an attack through the positions of the 8th Armored Division.
The 35th Infantry Division's 134th Infantry Regiment under Col Alford C. Boatsman occupied Recklinghausen and headed toward the Zweig Canal, while the division's 137th Infantry Regiment under Col William S. Murray advanced to the Rhine – Herne Canal.
The 3rd Armored Division under the US First Army's VII Corps conquered Paderborn, and its Task Force Kane quickly advanced to Lippstadt. The 104th Infantry Division's 413th Infantry Regiment under Col Gerald C. Kelleher improved its position west of Rimbeck. In the meantime, its sister 415th Infantry Regiment under Col JH Cochran mopped up the Winterberg – Medebach area. The 8th Infantry Division launched an attack on Siegen and the dominant hills north of the Sieg River.
For operations in the Ruhr, the XVIII Airborne Corps was attached to the US First Army.
The 9th Armored Division under the US V Corps expanded the bridgehead over the Diemel River north of Warburg.
In Rimbeck, it made contact with units from the 104th Infantry Division.
The 2nd Infantry Division, presently without its 38th Infantry Regiment commanded by Col Francis H. Boos which was attached to the 9th Armored Division, assembled in the Sachsenhausen area.
Regiments from the 69th Infantry Division moved from the Weilburg – Wetzlar area to the vicinity of Naumburg.
The 97th Infantry Division under the Fifteenth Army's XXII Corps took over the 95th Infantry Division's sector in the Neuss area. The 101st Airborne Division was reassigned to the Corps. Units from the 76th Infantry Division under the US Third Army's VIII Corps finished mopping up the area west of the divided highway connecting Frankfurt with Bad Nauheim.
Under the XX Corps, the 6th Armored Division's Combat Command B commanded by Col Harry F. Hanson crossed the Fulda River in Malsfeld and headed for Spangenberg. Vanguard patrols from the 80th Infantry Division took up positions about three miles from Fulda. Meanwhile, the 65th Infantry Division assembled in the rear of the 3rd Cavalry Group (Mechanized).
Regiments from the 5th Infantry Division continued to keep order in the Frankfurt area.
Under the XII Corps, the 4th Armored Division's Combat Command B commanded by Col Creighton W. Abrams reached the Werr River and built a small bridgehead. Combat engineers subsequently started to build a pontoon bridge.
The 11th Armored Division went through Meiningen and the Thuringian Forest, and later continued toward Arnstadt and Kranifeld. At the same time, Combat Command B advanced to Kalensundheim and Combat Command A headed for Frankenheim and Reichenhausen.
Troops from the 26th Infantry Division mopped up the area behind the armored columns.
The division's 101st Infantry Regiment commanded by Col Walter T. Scott opened an attack against Fulda.
The 71st Infantry Division, which was in reserve near Hanau, headed out to cut off German units that had assembled north of the city.
The 2nd Cavalry Group (Mechanized) protecting the Corps' right flank advanced to the northeast toward Bad Orb.
Forces from the XV Corps encountered fierce enemy resistance around Aschaffenburg. The 45th Infantry Division's 157th Infantry Regiment commanded by Col Walter P. O' Brien attacked from the south, and after entering the city literally fought from house to house.
The 14th Armored Division was attached to the Corps. Meanwhile, with the 12th Armored Division in the lead, the 42nd Infantry Division behind it, and the 4th Infantry Division on its right flank, the XXI Corps continued to advance to the east and southeast. Armored columns reached the vicinity of Würzburg and Könighofen.
The 101st Cavalry Group (Mechanized) under Col Charles B. McClelland was attached to the 4th Infantry Division during the day.
Under the VI Corps, the 10th Armored Division's Combat Command R commanded by Col Wade C. Gatchell made its way along the east bank of the Neckar River to the next river, the Jagst, and came to a stop only after Alfeld.
Piburn's Combat Command A went through Hueffenhardt and Hoffenheim to Dielheim, and Col Basil G. Thayer's Combat Command B advanced to the south to Bruchsal before rotating eastward to the Sttettfeld – Ubstadt area.
The French II Corps under the French First Army expanded its bridgehead and cut off the Karlsruhe – Frankfurt Autobahn near Bad Schönborn and Bruchsal.


Mitbürger aus Fürstenau die zwischen 1933-1945 verfolgt und deportiert wurden


Bac

Bachmann Albert
* 07.11.1899 Fürstenau
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 13.12.1941 Münster – Ghetto Riga
überstellt 1944 Ghetto Riga - Stutthof Außenarbeitslager Königsberg
Todesdatum/-ort 12.12.1944
   
Bachmann Berta geb. Silberberg
* 09.11.1903
Lichtenau
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 13.12.1941 Münster – Ghetto Riga
Todesdatum/-ort 08.05.1945 für tot erklärt
   
Bachmann Emma geb. Fischel
* 12.12.1877
Rimbeck
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 31.07.1942 Münster – Ghetto Theresienstadt
überstellt 23.09.1942 Ghetto Theresienstadt – Vernichtungslager Treblinka
Todesdatum/-ort verschollen
   
Bachmann Hermann
* 25.11.1901 Fürstenau
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 13.12.1941 Münster – Ghetto Riga
überstellt Ghetto Riga - Konzentrationslager Auschwitz
Todesdatum/-ort September 1943 Konzentrationslager Auschwitz
   
Bachmann Inge
* 22.11.1929 Fürstenau
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 13.12.1941 Münster – Ghetto Riga
Todesdatum/-ort verschollen
   
Bachmann Meier
* 01.04.1864 Fürstenau
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 31.07.1942 Münster – Ghetto Theresienstadt
Überstellt 23.09.1942 Ghetto Theresienstadt – Vernichtungslager Treblinka
Todesdatum/-ort für tot erklärt
   
Bachmann Moritz
* 09.03.1895 Fürstenau
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 13.12.1941 Münster – Ghetto Riga
Todesdatum/-ort für tot erklärt
   
Bachmann Sidonia geb. Mansbach
* 23.09.1899
Fritzlar
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 13.12.1941 Münster – Ghetto Riga
überstellt Juni 1944 nach Stutthof
Todesdatum/-ort April 1945 für tot erklärt
   
Bachmann Siegfried
* 08.08.1892 Fürstenau
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 13.12.1941 Münster - Ghetto Riga
Todesdatum/-ort für tot erklärt

Boh

Böhm Karoline (Lina) geb. Kirchheimer
* 05.04.1873
Nieheim
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 01.08.1942 Münster - Ghetto Theresienstadt
Todesdatum/-ort 29.12.1944 Ghetto Theresienstadt

Dil

Dillenberg Berl
* 16.03.1942
Steinheim/Westf.
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 02.03.1943 Paderborn – Vernichtungslager Auschwitz
Todesdatum/-ort Vernichtungslager Auschwitz für tot erklärt
   
Dillenberg Emst
* 17.09.1915 Fürstenau
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 02.03.1943 Paderborn – Vernichtungslager Auschwitz
Todesdatum/-ort Vernichtungslager Auschwitz für tot erklärt
   
Dillenberg Hermann
* 20.01.1884
Ovenhausen
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 13.12.1941 Münster – Ghetto Riga
Todesdatum/-ort Ghetto Riga für tot erklärt
   
Dillenberg Magarete (Grete) geb. Levi
* 17.09.1912
Schlangen
Fürstenau (Siekholz, Detmold und Schildesche)
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 02.03.1943 Paderborn – Vernichtungslager Auschwitz
Todesdatum/-ort Vernichtungslager Auschwitz für tot erklärt
   
Dillenberg Rosa geb. Löwenstein
* 29.03.1882 Fürstenau
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 13.12.1941
Münster – Ghetto Riga
Todesdatum/-ort Ghetto Riga für tot erklärt

Fri

Fritzler Frieda geb. Bachmann
* 15.06.1899 Fürstenau
Anröchte
Nordrhein-Westfalen Regierungsbezirk Arnsberg, Kreis Soest
.
Deportation 27./28.04.1942 Dortmund – Ghetto Zamosc
Todesdatum/-ort für tot erklärt

Jac

Jacobi Berta geb. Löwenstein
* 19.04.1884
Löwendorf i. Westf.
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 13.12.1941
Münster – Ghetto Riga
Todesdatum/-ort verschollen
   
Jacobi Emanuel
* 31.03.1870 Fürstenau
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 13.12.1941 Münster – Ghetto Riga
Todesdatum/-ort 08.05.1945 für tot erklärt

Jud

Judenberg Markus
* 02.07.1857 Fürstenau
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 31.07.1942 Münster – Ghetto Theresienstadt
überstellt 23.09.1942 Ghetto Theresienstadt – Vernichtungslager Treblinka
Todesdatum/-ort für tot erklärt

Low

Löwenstein Bernhardine geb. Weitzenkorn
* 15.02.1900
Obermarsberg
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 13.12.1941
Münster – Ghetto Riga
überstellt 01.10.1944 Ghetto Riga – Konzentrationslager Stutthof
Todesdatum/-ort für tot erklärt
   
Löwenstein David
* 25.11.1887 Fürstenau
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 13.12.1941
Münster – Ghetto Riga
Todesdatum/-ort für tot erklärt
   
Löwenstein Helmut (Harry)
* 26.05.1931 Fürstenau
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 13.12.1941
Münster – Ghetto Riga
überstellt 1944 Ghetto Riga - Konzentrationslager Stutthof
überstellt? Konzentrationslager Stutthof – Konzentrationslager Dachau (befreit)
nach 1945 in die USA ausgewandert, 1998 verstorben
   
Löwenstein Kläre
* 04.12.1927 Fürstenau
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 13.12.1941
Münster – Ghetto Riga
überstellt 1944 Ghetto Riga - Konzentrationslager Stutthof
Todesdatum/-ort für tot erklärt

Pin

Pins Carla (Karla) geb. Judenberg (nach 1945 Reichenthal)
* 03.11.1903 Fürstenau
Fürstenau (Herne)
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 13.12.1941 Münster – Ghetto Riga
überstellt 1944 Ghetto Riga – Libau – 1945 Gefängnis Fuhlsbüttel - Arbeitserziehungslager Hassee
1945 auf Grund von Verhandlungen nach Schweden gelangt
   
Pins Max
* 14.08.1900
Herne
Fürstenau
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter
.
Deportation 13.12.1941 Münster – Ghetto Riga
Todesdatum/-ort 22.12.1944 Ghetto Riga