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Österreich, Land Oberösterreich, Politischer Bezirk Vöcklabruck
Um 700 erfolgte die Landnahme durch die Baiern, die über das Redltal nach Vöcklamarkt kamen.
1068 erwähnte Bischof Altmann eine „bambergische Pfarrgründung“ an diesem Ort, und 1075 wurde Vöcklamarkt als „Vechelsdorf“ erstmals urkundlich erwähnt. Bis 1200 war Vöcklamarkt ein Teil Bayerns. Seit 1200 gehörte der Ort zum Herzogtum Österreich. 1379 verkaufte der Bamberger Bischof Lamprecht den Attergau, wodurch auch Vöcklamarkt an Herzog Albrecht III. von Österreich kam.
Zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges verpfändeten 1620 die Habsburger Oberösterreich in Ermangelung finanzieller Mittel für die Kriegskasse an den bayerischen Herzog Maximilian I. In der Folgezeit ließ Maximilian neben zahlreichen Steuerbeamten auch katholische Geistliche nach Oberösterreich entsenden, welche dort gemäß dem Rechtsprinzip Cuius regio, eius religio die Gegenreformation durchsetzen sollten. Das Gebiet um Vöcklamarkt gehörte zu jenen Gegenden Oberösterreichs, in denen Protestanten besonders heftigen Widerstand gegen die Gegenreformation leisteten. Nach dem Frankenburger Würfelspiel, bei dem der bayerische Statthalter Adam Graf von Herberstorff am 15. Mai 1625 36 Männer paarweise um ihr Leben würfeln ließ, wurden drei der Verlierer am Kirchturm von Vöcklamarkt durch Erhängen hingerichtet.
Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt.
1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 4513 Einwohner, 2001 4763 Einwohner und 2003 5036 Einwohner.
2010 wurde mit 5063 Einwohnern erstmals die 5000er Grenze durchbrochen
https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6cklamarkt
Täter und Mitläufer 1933-1945
SS-Unterscharführer
Wiesinger Josef
* 27.10.1905 in Vöcklamarkt
vor 1945 Angehöriger der Lagermannschaft im KL Auschwitz