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Übersicht

Deutschland, Bundesland Bayern, Regierungsbezirk Unterfranken, Landkreis Würzburg, Verwaltungsgemeinschaft Kirchheim

Die erste urkundliche Erwähnung findet sich in hohenlohischen Urkunden aus dem Jahr 1252. Geroldshausen war Bestandteil des Rittergutes der Freiherren Wolffskeel von Reichenberg, das zum Fränkischen Ritterkreis gehörte. Es wurde durch das Großherzogtum Würzburg mediatisiert und fiel mit diesem 1814 an Bayern. Im Jahr 1818 entstand die politische Gemeinde.

Bis zur Auflösung in der NS-Zeit gab es auch eine jüdische Gemeinde in Geroldshausen. Ihr gehörten noch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts etwa 20 % der Einwohnerschaft an (1814 50 jüdische Einwohner von insgesamt 233). Eine in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaute Synagoge wurde nach 1945 zu einem bis heute bestehenden Wohnhaus umgebaut (im früheren „Judenhof“, heute Hauptstraße 12)

https://de.wikipedia.org/wiki/Geroldshausen

Täter und Mitläufer 1933-1945

SS-Obersturmbannführer
Wirths Eduard Dr. med
* 04.09.1909 in Geroldshausen
† 20.09.1945 in Internierungslager Staumühle (Suizid)
vor 1945 Angehöriger der Lagermannschaft im KL Auschwitz, KL Neuengamme, KL Dachau, KL Dora-Mittelbau, KL Bergen-Belsen