Aktion Zamosc und der Generalplan Ost

Der "Generalplan Ost" war die mörderischste Variante für ein "Europa unterm Hakenkreuz" und die "Aktion Zamosc" der von November 1942 bis August 1943 unternommene Versuch, den "Generalplan Ost" für die deutsche Beherrschung und Besiedlung des eroberten Osteuropa an einem Teilstück zu realisieren.

Der Kreis Zamosc gehörte zum Verwaltungsdistrikt Lublin im "Generalgouvernement", jenem kolonialen Gebilde außerhalb jeden Völker- und Staatsrechts, das die deutschen Okkupanten nach der Annexion der industriell und landwirtschaftlich entwickelteren westpolnischen Gebiete geschaffen hatten. Nach offizieller Erklärung des Generalgouverneurs Hans Frank sollte das Generalgouvernement (GG) eine "Heimstätte des polnischen Volkes" sein


In der Nacht vom 27. auf den 28. November 1942 begann das Polizeikommando z.b.V. (zur besonderen Verwendung) unter dem Kommando von SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei Willi Brandner. Dem Polizeikommando z.b.V. war unter anderm das

des SS- und Polizeiführers Lublin mit der "Evakuierung" des Dorfes Skierbieszów und ihm benachbarter Siedlungen im Kreis Zamosc.