Reiß Ingeborg (Inge)

Neu-Isenburg

Geb.Datum: 24.12.1937
Geb.Ort:
Frankfurt a. Main
Geb.Land: Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden Stadt- und Landkreis Frankfurt am Main

Schule/Ausbildung:
Beruf:

Familienstand: ledig
Eltern:
Reiß Adolf * 14.02.1902 Mörfelden, Reiß Gertrud (Trude) Reiß (geb. Reiss * 1.3.1902 Würzburg
Geschwister:
Ehepartner:
Kinder:

Verwandtschaftsverhältnis:
Jette Reiß, geb. Ehrmann, * 23.7.1866, 1936 nach Dietesheim bei Offenbach, 10.1.1942 dort gestorben. Recha Wolf, geb. Reiß, * 6.7.1900, 1936 nach Dietesheim bei Offenbach, 30.9.1942 Deportation von Darmstadt nach Treblinka, ermordet

Adresse:
Mörfelden (Hessen, Landkreis Gerau), Neu-Isenburg (Hessen, Stadt und Landkreis Offenbach)

Emigration:

Deportation:
am 25.03.1942 ab Mainz – Darmstadt nach Piaski-Lublin, Ankunft Piaski-Lublin am 27.03.1942

Lager:
Ghetto
Piaski-Lublin

Sterbeort:
Todestag:

Rechtsgrundlage

Bemerkungen:
Im September dieses Jahres wurde die Familie gezwungen, in das Mörfelder Judenhaus, Mittelgasse 9, umzuziehen.
Gleichzeitig mussten sie nun den Judenstern tragen. Um ihren Unterhalt zu sichern, verkaufte Adolf einige seiner Äcker und Grundstücke. Am 18. März 1942 wurden Adolf, Trude und Inge Reis in das Sammellager in der Justus-Liebig-Schule in Darmstadt deportiert. Der Hausrat der Familie Reis, die verbliebenen Äcker und ein Waldgrundstück wurden vom Finanzamt verkauft, die Scheune übernahm das Heeresverpflegungsamt Darmstadt, ihr Haus wurde vom Finanzamts Groß-Gerau weitervermietet.

In dem Transport am 25.03.1942 ab Mainz – Darmstadt nach Piaski-Lublin befanden sich nach
Transportliste 1.000 deportierte Personen.


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