SS-Sonderlager Hinzert

Beschreibung

Bezeichnung: SS-Sonderlager Hinzert

Gebiet:
Rheinland-Pfalz, Landkreis Trier-Saarburg, Verbandsgemeinde Hermeskeil

Eröffnung: 10.1939

Schließung:
Schließung vor dem 19.01.1945; das Lager wurde von KZ Buchenwald als Außenkommando übernommen; Evakuierung am 03.03.1945 in Richtung Kassel. Die Überlebenden wurden von US-Truppen in der Nähe von Friedberg (Hessen) befreit.

Deportationen:

Häftlinge:
Das SS-Sonderlager war durchschnittlich mit etwa 800 Häftlingen belegt. Insgesamt waren 11.500-13.500 Häftlinge in Hinzert interniert.

Geschlecht: Männer

Einsatz der Häftlinge bei:
OT-Oberbauleitungen St. Wendel-Saarbrücken, Trier und Bitburg/ Gußeisenfabrik GOMA, Mariahütte

Art der Arbeit:
Transport-, Verlade- und Bauarbeiten, Arbeiten am Westwall

Täter
SS-Oberscharführer
Czapla Karl (Ernst)
* 01.02.1911 in Chorzow (Königshütte)
† 23.11.1976 in Wolfenbüttel
vor 1945 Angehöriger der Lagermannschaft im KL Auschwitz, Sonderlager Hinzert, AL Pustkow u. NL Blechhammer

SS-Obersturmführer
Möser Hans (Karl)
* 07.04.1906 in Darmstadt
† 26.11.1948 in Landsberg (gehängt)
vor 1945 Angehöriger der Lagermannschaft im Sonderlager Hinzert, KL Neuengamme, KL Auschwitz, KL Monowitz u. KL Dora-Mittelbau

SS-Hauptsturmführer
Heinrich Alfred (Hermann)
* 25.01.1896 in Namslau
vor 1945 Angehöriger der Lagermannschaft im KL Buchenwald, KL Auschwitz, SS-Sonderlager Hinzert, KGL Lublin u. KL Lublin

Bemerkungen:
Innerhalb des SS-Sonderlager Hinzert bestand, vermutlich bis Herbst 1940, ein Polizeihaftlager. Im SS-Sonderlager Hinzert waren auch Arbeitserziehungs-Häftlinge untergebracht. Das Lager befand sich ca. 1.5 Kilometer südöstlich von Hinzert.

26.04.1943

Mit Wirkung vom 26.04.1943 wird der SS-Oscha. Hans Reddehase vom SS.-T.-Sturmbann Konzentrationslager Mauthausen zum SS-Wachkommando SS-Sonderlager Hinzert versetzt.Vom SS-Wachkommando SS-Sonderlager Hinzert wird mit gleicher Wirkung SS-Scha. Ernst Mieseler als Ersatzmann zum SS.-T.-Sturmbann Konzentrationslager Mauthausen versetzt.