Gurs

Internierungslager Gurs


Internierungslager Gurs

Bezeichnung

Gebiet
Frankreich, Departement Pyrénées-Atlantiques (Frankreich)

Eröffnung
05.04.1939

Schließung
31.12.1945

Deportationen

Häftlinge
Mitglieder der Internationalen Brigaden, spanische Republikaner, deutsche und ehemalige österreichische Juden, Roma und Sinti

Geschlecht
Männer, Frauen und Kinder

Einsatz der Häftlinge bei

Art der Arbeit

Bemerkungen
Größe: 80 Hektar, 428 Baracken

Aufnahmekapazität
15.000 bis 18.000 Personen


© 2009 tenhumbergreinhard.de (Düsseldorf)


das GURS-Lied

Schön ist diese Welt für viele,
denn bei ihnen geht alles glatt.
Doch daneben gibt's auch and're,
die haben das Leben satt.

Alle machten sich einst Pläne,
und sie hielten sich dran fest.

Doch aus Plänen wurden Tränen,
weil sich das Leben zwingen nicht läßt.

In den Bass' Pyrenäen
gibt's einen Ort,
wo Baracken nur stehen,
kein Baum steht dort.

Da muß nur der hinein,
der kein Recht hat,
auf der Welt zu sein.

Und wer den Ort betrat,
den trennt von der Welt
ein Stacheldraht.

In den Bass' Pyrenäen
hält Frankreich Wacht
über jeden der Ärmsten,
der nichts verbrach.

Und bist Du einst ein Fremder,
dann scheint auch Dir's:
Es gibt Verdammte nur
Im Camp de Gurs.


Geschichte des Lagers

Nach der Einnahme Barcelonas durch General Franco und seine Armee am 26. Januar 1939 muss Frankreich den massiven Zustrom an Soldaten der spanischen republikanischen Armee, an Zivilisten und an Soldaten der Internationalen Brigaden bewältigen.
Dies führt zur kurzfristigen Eröffnung von etwa zehn Lagern in Südfrankreich. Das Lager von Gurs wird im Frühjahr 1939 in 24 Tagen im Departement Pyrénées-Atlantiques errichtet.
Am 2. April wird das Lager offiziell eröffnet. Zunächst nimmt es nur Soldaten der republikanischen Armee und der Internationalen Brigaden auf.
Der Ort wurde nicht zufällig gewählt. Er liegt weit weg von den Stadtgebieten und befindet sich nur etwa zehn Kilometer vom Bahnhof von Oloron an einer Nationalstraße. Damit ist er leicht zugänglich sowohl für Züge, die spanische Republikaner bringen, als auch für die Versorgung. Außerdem gehört Gurs zum Bezirk des Bürgermeisters von Oloron, Georges Mendiondou, dem einzigen Abgeordneten des Front Populaire im Departement Basses-Pyrénées, und dem einzigen Mandatar, der für die Einrichtung eines Lagers war.

Die Erbauung:
Die Tiefbauabteilung des Departements errichtet zwischen März und April 1939 eine Stadt aus Holz mit einer Aufnahmekapazität von 18.500 Personen. Die Baracken stehen beiderseits der Zentralallee des Lagers, die zwei Kilometer lang und die einzige geteerte Fläche ist. Die 428 Baracken, die das Lager bilden, befinden sich auf einem Gebiet von 79 Hektar und sind in 13 Blocks unterteilt. Jeder Block ist von Stacheldraht umschlossen.
Gurs ist nach denselben Mustern gebaut wie die anderen Lager der Region: die Baracken des Lagers sind aus Holz und sehr schlecht isoliert. Für eine provisorische Unterbringung geplant, schützen sie wenig vor Kälte und Regen. Jede Baracke ist 24 mal 6 Meter groß und für ca. 60 Internierte vorgesehen.
Jeder Block hat gemeinsame sanitären Einrichtungen und eine gemeinsame Küche.

Die Flüchtlinge:
Die internierte Armee
Bis August 1939 werden 24.530 spanische Kämpfer im Lager von Gurs interniert. Obwohl sie bis dahin als zu unterbringende Flüchtlinge eingestuft wurden, spricht die lokale Presse, die ihnen gegenüber extrem misstrauisch ist, davon, die Roten zu entwaffnen, um sich vor einer Invasion zu schützen.
Im August werden einige ins Heimatland zurückgeführt, andere melden sich zu den Infanterie-Bataillonen, um an der Seite der französischen Streitkräfte zu kämpfen, und ein Viertel wird in die Volkswirtschaft integriert, denn sie stellen billige Arbeitskräfte dar.

Die Unerwünschten:
In der letzten Mai-Woche 1940 erhöht sich die Zahl der Insassen von Gurs von 1.500 auf 12.000. Es kommen deutsche und österreichische Frauen (vor allem Jüdinnen), die nach der Invasion des 10. Mai 1940 von Belgien abgeschoben worden sind, diejenigen, die in Frankreich ab dem 15. Mai festgenommen worden sind, sowie französische Kommunisten, die seit Abschluss des deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakts für pro-nationalsozialistisch eingestuft werden.
Die deutschen Juden: in Deutschland werden sie verfolgt, weil sie jüdisch sind, in Frankreich, weil sie deutsch sind. All diese Personen werden von der französischen Verwaltung als unerwünscht bezeichnet und als Spione des Dritten Reiches verdächtigt.

Am 22. Juni 1940 wird der Waffenstillstand unterschrieben. Die Regierung von Vichy kommt an die Macht und die Verwaltung von Gurs geht von der Armee auf Zivilisten über. Die Mehrzahl der Internierten wird freigelassen, denn die neu eingerichteten Behörden sind mit dem katastrophalen baulichen Zustand des Lagers vollkommen überfordert. Die deutschen Staatsangehörigen werden wegen des Waffenstillstandes von nun an nicht mehr mit einer feindlichen Bevölkerung gleichgestellt und zerstreuen sich im Tal. Das Lager ist fast leer und in einem solchen Zustand, dass jeder damit rechnet, dass es definitiv geschlossen werden wird. Die Regierung von Vichy wird jedoch anders entscheiden.

Es gibt mehrere Internierungswellen in Gurs. Die erste findet am 22. Oktober 1940 statt: es sind 6.538 Juden, die aus Baden, aus dem Saarland und aus der Pfalz stammen, die im Lager von Béarn interniert worden waren, nachdem sie aus Deutschland vertrieben worden waren. Der Gauleiter von Baden, der auch zum Gouverneur von Elsass ernannt worden war, konnte sich informieren und feststellen, dass Gurs fast leer war.
Es sind vorwiegend ältere Menschen und Kinder, die der Fluchtbewegung von 1938 nicht folgen konnten, und sich nach den Razzien vom Oktober 1940 als Gefangene wiederfanden. Diese Deportation war Teil der Verwirklichung des „Madagaskar“-Plans, der vorsah, aus der Insel ein riesiges jüdisches Ghetto zu machen. Dieser Plan wurde nie verwirklicht.
Am 31. Oktober werden 7.010 Männer und Frauen, die schon in anderen Lagern in Südfrankreich (St Cyprien, Rivesaltes, Récébédou, Noé, les Milles.) gewesen waren, dorthin transferiert.

Laut Gesetze vom 3. und 4. Oktober 1940 spezialisiert sich das Lager von Gurs in der Internierung der ausländischen Juden. Das Regime von Vichy verhärtet seine antisemitische Politik. Für alle deutschen Frauen, die im Juli 1940 nicht weggegangen waren, weil sie nicht wussten, wohin sie gehen konnten, und dachten, sie wären im Lager vergleichsweise sicher, schnappt die Falle unwiderruflich zu.
Der Verfall der feuchten Baracken, die Kälte und die Verzweiflung sind die Ursachen für fast 800 Todesfälle in Gurs im Jahr 1940.
Fast so zahlreich wie die aus St Cyprien überstellten Internieten kommen Ende Sommer 1942 Juden an, die den Razzien in der freien Zone zum Opfer gefallen sind. Am 23. November 1942 wird die gesamte Bevölkerung des Lagers von Rivesaltes nach Gurs transferiert. Letztendlich sind die Personen, die zwischen 1940 bis 1943 im Lager von Gurs interniert sind, all diejenigen, die von der französischen Verwaltung als „für die Volkswirtschaft überzählige Ausländer“ bezeichnet wurden.
In August 1942 äußert sich die Radikalisierung der Politik von Vichy auch in der freien Zone in der Abfahrt der ersten Transporte in Richtung der nationalsozialistischen Vernichtungslager. Am 6. August werden 850 Personen über Drancy in die Todeslager deportiert. Zwei Tage später fahren 800 weitere Internierte mit „unbekanntem Ziel“ ab. Insgesamt werden 1.457 Personen zwischen dem 24. August 1942 und dem 3. März 1943 auf dieselbe Art und Weise von Gurs deportiert werden. In der gleichen Zeit registriert das Lager 1.038 Tote und 910 Flüchtige. Dazu kommen 12.000 Gurs- Insassen, die in andere Lager Südfrankreichs transferiert worden sind und die auch mehrheitlich nach Auschwitz deportiert worden sind.

Ende Sommer 1943 sind noch etwa hundert Internierte im Lager. Es scheint sich eine baldige Auflösung des Lagers abzuzeichnen. Es dauert jedoch bis zum Handstreich des Widerstandes vom 25. September 1943, bei dem zwei Widerstandsgruppen die Lagerwachen ausschalten und sich sämtlicher in der Waffenmeisterei des Lagers befindlicher Waffen bemächtigen, bis das Innenministerium die Unmöglichkeit feststellt, das Lager länger zu schützen und seine Auflösung am 1. November 1943 beschließt.
Auch wenn kein Internierter mehr in Gurs lebt, wird das Lager doch nicht geschlossen: vier Blocks und die Verwaltungsgebäude bleiben für den Fall einer Neueröffnung offen.
Am 9. April 1944 wird eine Gruppe Zigeuner in Block J interniert. Sie kommen aus dem Lager für Nomaden von Saliers, das kürzlich geschlossenen wurde.
Von einer Verwaltung, die es nicht eilig hatte, mit den Lagern Schluss zu machen, werden ungefähr 78 Zigeuner, die als Unerwünschte betrachtet werden, ins Lager von Gurs gebracht. Am 5. Juni kommt noch eine Gruppe von 151 Frauen aus Brens hinzu. Angesichts des schrecklichen Zustands der Baracken beginnt die Gruppe Feuer zu legen. Der Lagerleiter ist überfordert und beschließt, sie im Zentralspital zu internieren.
Zigeuner und Frauen aus Brens flüchten am 25. Juni, als die deutsche Armee die Widerstandskämpfer im Krankenhaus Sainte Blaise angreift.

Von der Befreiung bis zum 31. Dezember 1945 ist das Lager ein Chaos. Die Widerstandskämpfer haben die Kontrolle übernommen, der Lagerleiter ist jedoch immer noch tätig.
Ende August 1945 schließt man dort deutsche Kriegsgefangene zusammen mit spanischen Guerilleros ein, die nach ihrem Putschversuch gegen Franko in Aragonien Zuflucht in Frankreich gefunden haben. Man fügt diesen Guerilleros noch 1.585 kleine Kollaborateure hinzu: Gewöhnlich sind sie kleine Schieber, die vom Schwarzmarkt profitiert haben.
Am 31. Dezember 1945 wird das Lager von Gurs endgültig geschlossen.


22.10.1940 Wagner-Bürckel-Aktion


Name der Häftlinge

Abraham Julius Mannheim (Land Baden, Landeskommissärbezirk Mannheim Stadt und Landkreis Mannheim)
überstellt am 04.03.1943 nach Konzentrationslager
Majdanek

Baer Berta (Bertha) (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)
überstellt zu einem nicht bekannten Datum ins KZ
Oswiecim (Ausschwitz)

Baer Helene (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)
Ankunft 24.10.1940
überstellt zu einem nicht bekannten Datum ins KZ
Oswiecim (Ausschwitz)

Baer Hugo (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)
Ankunft 24.10.1940
überstellt zu einem nicht bekannten Datum ins KZ
Oswiecim (Auschwitz I) (Männerlager)

Baer Johanna (geborene Wallerstein) (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)
Ankunft 24.10.1940
überstellt zu einem nicht bekannten Datum ins KZ
Oswiecim (Ausschwitz)

Baer Julius (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)

Baer Karl (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)
überstellt zu einem nicht bekannten Datum ins KZ
Oswiecim (Auschwitz I) (Männerlager)

Baer Mina (geborene Rothschild) (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)

Baer Richard (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)
überstellt zu einem nicht bekannten Datum ins KZ
Drancy bei Paris (La Cité de la Muette)

Baer Rosa (geborene Heitlinger) (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)
überstellt zu einem nicht bekannten Datum ins KZ
Oswiecim (Ausschwitz)

Baer (Bähr) Rosa (geborene Althof) (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)

Baer Rosalie (geborene Rosenberger) (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)
überstellt zu einem nicht bekannten Datum ins KZ
Oswiecim (Ausschwitz)
Bandel Fanni (geborene Blau) (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)
überstellt zu einem nicht bekannten Datum ins KZ
Oswiecim (Ausschwitz I) (Frauenlager)

Bär (Baer) Albert (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)
überstellt zu einem nicht bekannten Datum ins KZ
Oswiecim (Auschwitz I) (Männerlager)

Bär Alfred Anselm (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)
überstellt zu einem nicht bekannten Datum ins KZ
Oswiecim (Auschwitz I) (Männerlager)

Bär Jenni (Jenny) (geborene Bloch) (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)
überstellt zu einem nicht bekannten Datum ins KZ
Oswiecim (Ausschwitz I) (Frauenlager)

Barasch Bruno (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)

Barth Sophie (geborene Tannhauser) (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)

Baruch Moritz (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)
überstellt zu einem nicht bekannten Datum ins KZ
Oswiecim (Auschwitz I) (Männerlager)

Baum Eleonore (geb. Prötz) (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)
überstellt zu einem nicht bekannten Datum ins KZ

Baum Helene (geb. Wertheimer) (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)

Baum Ludwig (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)
überstellt zu einem nicht bekannten Datum ins KZ
Oswiecim (Auschwitz I) (Männerlager)

Baum Sara (geb. Bloch) (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)

Baumann Sofie (geb. Greilsheimer) (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)
überstellt zu einem nicht bekannten Datum ins KZ

Behr Alfred Wilhelm (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)
überstellt am 17.03.1941 nach Lager
Récébédou

Behr Emil (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)

Behr Emilie (geb. Marx) (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)

Behr Johanna (geb. Klein) (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)

Behr Karl August (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)

Behr Karoline (geb. Becker) (Karlsruhe) Gau Baden (kreisfreie Stadt Karlsruhe)
überstellt zu einem nicht bekannten Datum ins KZ
Oswiecim (Ausschwitz)

Katz Josef Ludwigshafen a. Rhein (Bayern, Regierungsbezirk Pfalz Stadt und Landkreis Ludwigshafen am Rhein)
überstellt am 11.03.1941 nach Internierungslager
Rivesaltes (F)

Katz Marianne (geb. Simon) Speyer (Bayern, Regierungsbezirk Pfalz Stadt und Landkreis Speyer)
überstellt am 26.01.1942 nach Internierungslager
Recebedou (Krankenlager)

Katz Thekla (geb. Teutsch) Ludwigshafen a. Rhein (Bayern, Regierungsbezirk Pfalz Stadt und Landkreis Ludwigshafen am Rhein)

Levy Barbara (Blüta) Mannheim (Land Baden, Landeskommissärbezirk Mannheim Stadt und Landkreis Mannheim)
überstellt nach Sammellager
Drancy

Levy Elsa (geb. Rosenstiel) Mannheim (Land Baden, Landeskommissärbezirk Mannheim Stadt und Landkreis Mannheim)
überstellt nach Internierungslager
Rivesaltes

Levy Helmut Mannheim (Land Baden, Landeskommissärbezirk Mannheim Stadt und Landkreis Mannheim)
überstellt nach Auschwitz (Cossel, eine Station vor Auschwitz, zur Zwangsarbeit ausselektiert) Januar 1945 gelangte er auf einem der Todesmärsche in das KZ
Buchenwald

Levy Julius Mannheim (Land Baden, Landeskommissärbezirk Mannheim Stadt und Landkreis Mannheim)
überstellt nach Internierungslager
Rivesaltes

Levy Ludwig Mannheim (Land Baden, Landeskommissärbezirk Mannheim Stadt und Landkreis Mannheim)
überstellt nach Sammellager
Drancy

Rosenstiel Helene Mannheim (Land Baden, Landeskommissärbezirk Mannheim Stadt und Landkreis Mannheim)
überstellt nach Vernichtungslager
Auschwitz

Namensliste der Opfer


Wachmanschaft


Fotogalerie

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.