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Übersicht

Deutschland, Bundesland Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Höxter

Erstes Zeugnis ist ein 1906 im „Weißen Holz“ bei Rimbeck gefundenes Steinkistengrab aus der Zeit um 2200 vor Chr. Es handelt sich um ein 13,5 × 2 Meter großes Megalithgrab für rund 200 Menschen.

Erste urkundliche Erwähnung fand Scherfede um 825 als scerua im Güterregister des Klosters Corvey. Ein sächsischer Höriger namens Heio ist der erste namentlich bekannte Einwohner der Ortschaft. Um 830 wurde die erste Kirche errichtet. Für den heutigen Ortsnamen Scherfede gibt es folgende historische Bezeichnungen: Scherve, Schervede, Sherwede und Scherwede

Die Burg Blankenrode wurde um 1190 errichtet und 1395 eingeäschert. Etwa 1,5 Kilometer westlich davon entstand die Ortschaft Blankenrode, die heute ein Stadtteil von Lichtenau ist und nordwestlich von Scherfede liegt. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit bis zur Auflösung der geistlichen Fürstentümer war Scherfede Teil des Hochstifts Paderborn und blieb von der Reformation weitgehend unberührt. 1802 fiel Scherfede erstmals dem Königreich Preußen zu. Von 1807 bis 1813 gehörte der Ort zum Kanton Warburg im Departement der Fulda des Königreichs Westphalen. 1813 gehörte Scherfede wieder zu Preußen und 1816 kam die Gemeinde zum neuen Kreis Warburg in der Provinz Westfalen, in dem Scherfede zum Amt Warburg gehörte, das seit 1932 Amt Warburg-Land hieß.
Am 1. Januar 1975 wurde Scherfede durch das Sauerland/Paderborn-Gesetz Teil der Stadt Warburg, die gleichzeitig in den Kreis Höxter wechselte.[

https://de.wikipedia.org/wiki/Scherfede

Täter und Mitläufer 1933-1945

SS-Oberschütze
Wiemers Rudolf
* 30.10.1913 in Scherfede (Warburg)
vor 1945 Angehöriger der Lagermannschaft im KL Auschwitz