Größere Karte anzeigen
Übersicht
Polen, Woiwodschaft Opole, Powiat Kluczbork, Gmina Kluczbork
Kraskau wurde erstmals im Jahre 1397 urkundlich erwähnt. 1534 ist es in der Schreibweise Kraschkow belegt.
1743 wurde Kraskau dem Kreis Rosenberg O.S. eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. 1845 befanden sich im Dorf ein Schloss, ein Vorwerk, eine Schäferei und weitere 112 Häuser. Die Einwohnerzahl lag damals bei 783, davon 90 evangelisch und 51 jüdisch.1874 wurde der Amtsbezirk Kraskau-Neuhof gebildet, dem Kraskau eingegliedert wurde 1932 begannen die Bauarbeiten zur Erweiterung der katholischen Kirche in Kraskau.
Die Volkszählung 1910 ergab für Kraskau 1154 Einwohner, davon 1088 polnischer Muttersprache und größtenteils katholischer Konfession sowie 49 deutscher Muttersprache und mehrheitlich evangelischer Konfession. 17 weitere Einwohner gaben Deutsch sowie eine andere Sprache an 1925 lebten in Kraskau 1156 Menschen.
1933 lebten in Kraskau 1085 Einwohner. Am 27. April 1936 wurde Kraskau im Rahmen der nationalsozialistischen Germanisierung slawischstämmiger Ortsnamen in Grasenau umbenannt. Am 1. April 1939 wurde Grasenau in die Landgemeinde Bodland eingemeindet. Bis 1945 gehörte das Dorf zum Landkreis Rosenberg O.S.
Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Kraskau 1945 wie der größte Teil Schlesiens unter polnische Verwaltung. Nachfolgend wurde es der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen; 1950 dann in die Woiwodschaft Opole eingegliedert. Seit 1999 gehört Krasków zum neu gegründeten Powiat Kluczborski.
https://de.wikipedia.org/wiki/Krask%C3%B3w_(Kluczbork)
Täter und Mitläufer 1933-1945
SS-Rottenführer
Wieczorek Josef
* 07.04.1900 in Grasenau (Kraskau)
vor 1945 Angehöriger der Lagermannschaft im KL Auschwitz