Größere Karte anzeigen

Übersicht

Rumänien, Region Kreischgebiet, Kreis Arad

Ab dem 15. Jahrhundert erscheint Arad als civitas oder oppidum in den Dokumenten.

Der zweite Wiener Schiedsspruch vom 30. August 1940 verlieh den Deutschen in Rumänien, Nordserbien und Kroatien den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Schulautonomie. Die Deutschen aus Rumänien leisteten ihren Wehrdienst in der rumänischen Armee bis Rumänien am 19. Mai 1943 dem Dreimächtepakt beitrat. Danach wurden die Volksdeutschen zur Wehrmacht und zur Waffen-SS eingezogen.

Nach dem königlichen Staatsstreich vom 23. August 1944 gelangte Arad ins Kreuzfeuer der rumänisch-sowjetischen und deutsch-ungarischen Truppen. Am 22. September 1944 zog sich die horthystische Armee aus der Stadt zurück und zerstörte dabei die Maroschbrücken, den Bahnhof und die Telefonzentrale. Ende Oktober und Anfang November 1944 bombardierte die Luftwaffe das Bahnhofsgebiet. Die Flüchtlingstrecks aus dem Banat und dem Arader Land setzten sich in Bewegung. Die Privilegien der Deutschen wurden aufgehoben (8. Oktober 1944) und ihr Bodenbesitz enteignet (23. März 1945). Arad wurde zum wichtigsten Flüchtlingszentrum im Westen Rumäniens. Im Januar 1945 fand die Deportation der Deutschen aus Rumänien in die Sowjetunion statt.

Täter und Mitläufer 1933-1945

SS-Schütze
Denich Josef
* 03.02.1923 in Arad
vor 1945 Angehöriger der Lagermannschaft im KL Auschwitz


SS-Schütze
Hampel Franz
* 17.01.1910 in Arad
vor 1945 Angehöriger der Lagermannschaft im KL Auschwitz


SS-Schütze
Neidenbach Edmund
* 22.03.1910 in Arad
vor 1945 Angehöriger der Lagermannschaft im KL Auschwitz


SS-Schütze
Pausch Johann
* 22.05.1896 in Arad
vor 1945 Angehöriger der Lagermannschaft im KL Auschwitz