SS-Sturmmann
* 18.09.1912 in Markowiez (Makowiec) (der Ort konnte bisher nicht eindeutig ermittelt werden)
† 11.03.1945 bei Vogelsang
Volksdeutscher aus Polen
Volksschule
Beruf: Bauer
ab 00.11.1939
Mitglied der Allgemeinen SS (Mitglieds Nu. 386 296)
30.09.1941 - 31.10.1941
Dienst im Sicherheitsdienst-Polizei (Sipo)
ab 01.11.1941
Mitglied der Bewaffneten Verbände der SS
vor 1945 Angehöriger der Lagermannschaft im KL Auschwitz
25.09.1943
Beförderung zum SS-Schützen
Otto Witzke ruht auf der Kriegsgräberstätte in Halbe.
Endgrablage: Block 8 Reihe 8 Grab 2315
Auf dem Waldfriedhof Halbe sind vorwiegend Opfer der Kesselschlacht von Halbe bestattet. Mehr als 40.000 Menschen kamen bei den schweren Kämpfen Ende April 1945 ums Leben.
Am 11. März 1945 gab es an den verschiedenen Orten namens Vogelsang während des Zweiten Weltkriegs zwei historisch dokumentierte Ereignisse:
Oderfront (Brandenburg): Nahe dem Ort Vogelsang (heute Teil von Ziltendorf an der Oder) versuchten sowjetische Truppen an diesem Tag, ihren zuvor errichteten Brückenkopf über die Oder zu erweitern. Zwei sowjetische Bataillone attackierten unter dem Schutz einer künstlichen Nebelwand, um eine feste Verbindung zwischen den eingenommenen Abschnitten bei Aurith und Vogelsang herzustellen. Ein deutscher Gegenangriff wurde dabei von der Roten Armee abgewehrt.
Eifel (Nordrhein-Westfalen): Die dortige NS-Ordensburg Vogelsang war zu diesem Zeitpunkt bereits seit über einem Monat (seit dem 4. Februar 1945) von US-Truppen besetzt. Im März 1945 wurde das Gelände für kurze Zeit als amerikanischer Feldflugplatz (unter anderem durch die 67th Tactical Reconnaissance Group) genutzt.