Papenburg

Strafgefangenenlager des Reichsjustizministeriums

Bezeichnung:

Gebiet: Preußen

Eröffnung: Anfang 1942

Schließung: 21.04.1945 (Besetzung)

Deportationen:

Häftlinge:

Geschlecht: Männer

Einsatz der Häftlinge bei: Fa. Brügmann & Sohn, Fa. Bunte, Fa. Klassen, Fa. Rieke & Meyer, Fa. Schulte & Bruns, Fa. Röttgers, Schiffswerft Meyer (30 Häftlinge) Klostermoor GmbH, Konservenfabrik Bunde, Baufirma Kallenbach, Ottens, Fa. Plaßmann, Fa. Harms (später Mohnhaupt und Seidensticker, RAD, Reichsumsiedlungsgesellschaft (Ruges)

Art der Arbeit: Kohle- und Holztransport, Torfkoksherstellung, Ausheben von Luftschutzgräben, Wegebau, Erdarbeiten, Reinigung von Entwässerungsgräben

Bemerkungen: Die unter Einsatz der Häftlinge bei angeführten Firmen hatten ihren Sitz in Papenburg. Es ist jedoch nicht bekannt ob nicht auch andere Arbeitskommandos als das in Papenburg in den Firmen arbeiten mußten. In Papenburg befand sich der Sitz der Zentralverwaltung der Strafgefangenenlager im Emsland und ein Lazarett, in das viele kranke oder verletzte Häftlinge aus den Emslandlagern eingeliefert wurden. Registriert wurden dort 236 Todesfälle.


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